18.02.16 - Leitlinien der ALW in leichter Sprache

Leitlinien der ALW in leichter Sprache
die ALW fordert Barrierefreiheit - auch in der Sprache
Ein wichtiges Anliegen der ALW ist die Barrierefreiheit in unserer Stadt. Und
Barrieren haben viele Gesichter. Die schnelle Umsetzung des barrierefreien
Bahnhofs ist nur ein Baustein auf dem Weg zu einer wirklich barrierefreien Stadt.
Barrieren sind auch Stufen, unebene Böden und schwer zu öffnende Türen.
Wichtig sind der ALW auch die gehörlosen, lernbehinderten und blinden
Menschen in unserer Stadt, die ebenfalls ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe
haben. Alles was in kommunaler Hand ist, muss auch ihnen zugänglich gemacht
werden. Zu denken ist auch an die Seniorinnen und Senioren, deren Mobilität
eingeschränkt ist, deren Drang zur gemeinschaftlichen Teilhabe aber durchaus
groß und auch wertvoll ist, da alle Weiterstädter Bürgerinnen und Bürger von
ihren Erfahrungen profitieren können. Der Seniorenbus ist hier bereits eine
Bereicherung und könnte durch weitere Teilhabemodelle ergänzt werden.
Nicht vergessen werden sollen die vielen Kinder und Jugendliche, die in unserer
Stadt gesund und gebildet heranwachsen und ein demokratisches
Mitbestimmungsrecht erfahren sollen.
Die ALW denkt auch an die vielen Weiterstädter mit Migrationshintergrund, die
nicht nur eine für Weiterstadt nötige Vielfalt mitbringen, sondern auch einen
eigenen Einstieg in das bürokratische System benötigen. Die Einbindung dieser
Mitbürger und Mitbürgerinnen in die kommunale Politik über die politischen
Gremien, vor allem über die Beiräte ist eine hervorragende Sache und wird von
der ALW voll unterstützt.
Eine leichte Sprache ist hier absolut überfällig. Eine Sprache, die das Wesentliche
auf den Punkt bringt. Jede Institution, die Hindernisse abbauen möchte und ein
Verstehen anstrebt, muss alle herausgegebenen Texte auch in leichter Sprache
anbieten. Dies fordert die ALW auch für die Homepage der Stadt Weiterstadt.
Nicht nur für Menschen, die eingeschränkt lesen können, sondern auch für
Sprachanfänger und junge Leser hat die ALW ihre Leitlinien zur Kommunalwahl
in leichter Sprache geschrieben. Diese sind auf www.alw-weiterstadt.de abrufbar
und werden auf Nachfrage auch gedruckt herausgegeben. Damit betreibt die ALW
aktive Inklusion, denn sie wollen, dass sich alle einbringen und die ALW -
Standpunkte nachvollziehen können, so die erstmals zur Wahl stehende ALW
Kandidatin Birgit Becker. „Inklusion heißt für uns, sich auf Menschen einlassen,
die wir bislang ausgeschlossen haben. Dadurch entsteht Neues und, wenn auch
diese endlich mitsprechen dürfen, eine viel interessantere und vielfältigere
politische Landschaft." ist sich Birgit Becker sicher.
Birgit Becker